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Bericht der Jahreshauptversammlung 2009 |
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Der anstehende Bau des neuen Kunstrasenplatzes im Sommer sowie die sportliche Talfahrt der Fußballer in der Kreisliga C waren die dominierenden Themen bei der Mitgliederversammlung des TSV Hambach am Freitagabend im Vereinsheim „Arena auf Schalbert“. Schriftführer Michael Gerards, gleichzeitig auch Sprecher des Hambacher Kunstrasen-Projekt-Teams, informierte die Mitglieder über den aktuellen Stand des Projekts und die laufenden Verhandlungen mit den verschiedenen Institutionen. „Wir haben positive Signale vom Land Hessen erhalten und erfahren, dass nun alle notwendigen Unterlagen vorliegen. Eine Entscheidung über eine Förderung unseres Kunstrasens steht demnach in Kürze an“, sagte Gerards. Er zeigte sich zudem zuversichtlich, dass der TSV nach Erhalt des Zuwendungsbescheides im Juli mit dem Bau beginnen kann. Zuerst muss jedoch die Hangabsicherung abgeschlossen werden. Geplanter Start hierfür ist nach dem Ende der aktuellen Spielzeit Anfang bis Mitte Juni 2009. „Die Abstimmung beider Bauvorhaben erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Heppenheim, dem Bauleiter Günther Gundolf und dem Verein“, so Gerards weiter. Hinsichtlich der Finanzierung dieses Großprojektes haben die Hambacher ihre Hausaufgaben weitgehend gemacht. Gerards betonte jedoch, der Verein benötige zur Deckung aller Kosten noch weitere Spenden. Aus diesem Grund habe der TSV weitere Zuschüsse bei diversen Stiftungen beantragt. Darüber hinaus führe der Vorstand derzeit auch intensive Gespräche mit weiteren potenziellen Sponsoren. Mit gemischten Gefühlen schaut indes Rechner Erich Albers den anstehenden Baumaßnahmen entgegen. Einerseits freut sich Albers wie alle Vereinsmitglieder auf den neuen Platz, andererseits ist der Herr der TSV-Finanzen vier Jahre nach dem Neubau des Vereinsheims erneut in seinem Tätigkeitsfeld eingeschränkt. „Die ständigen Baumaßnahmen machen die Sache für den Rechner jedes Jahr ein bisschen schwerer“, scherzte Albers. Dennoch sieht Albers seinen Verein finanziell für das Ziel Kunstrasen gut gerüstet: „Ich habe ein gutes Gefühl bei der Finanzierung des Platzes. Es wurde bereits eine erhebliche Summe aus Eigenmitteln und Spenden für das Projekt bereitgestellt.“ Nahezu jede Veranstaltung des Vereins stand im Zeichen des großen Kunstrasen-Projekts. Alle Abteilungen hätten hierbei ihren Zusammenhalt eindrucksvoll unter Beweis gestellt, lobte der Vorsitzende Reimund Bommes. Ein großes Lob vom Vorsitzenden bekamen zudem alle TSV-Abteilungen für ihre ausgezeichnete Jugendarbeit. Allein die Zahlen verdeutlichen die Wichtigkeit der Jugendarbeit beim TSV Hambach: Kinder und Jugendliche stellen 306 der insgesamt 818 Mitglieder – für einen kleinen Ort wie Hambach ein beachtlicher Wert. Alles andere als rosig sieht es derzeit bei den Fußballern aus: Nachdem die erste Mannschaft im vergangenen Jahr ohne größere Probleme den Klassenerhalt in der Kreisliga C geschafft hatte, steht das seitherige Aushängeschild der Fußballabteilung drei Spieltage vor Ende der Saison 2008/09 vor dem Sturz in die Niederungen der D-Liga. Zwei Trainerwechsel während der Saison hätten bislang ebenso wenig gebracht wie ständige Ansprachen von Seiten des Vorstandes, kritisierte Abteilungsleiter Sebastian Meon. Meon machte insbesondere die fehlende Einstellung der Spieler und den mangelnden Zusammenhalt auf dem Platz als Gründe für den Misserfolg aus. Dazu käme auch noch eine geringe Trainingsbeteiligung, was sich vor allem auf die Ergebnisse der zweiten Mannschaft in der D-Liga auswirke, so der Funktionär. Lobende Worte fand Meon dagegen für die die Jugendabteilung: Die A-Junioren stehen als Vizemeister der Kreisliga fest und nehmen somit an den Relegationsspielen um den Aufstieg in die Gruppenliga teil. Zudem feierten die F-Junioren mit nur einer Saisonniederlage die Vizemeisterschaft in der Kreisliga. Eine ähnlich gute Jugendarbeit wie die Fußballer leistet indes auch die Tischtennisabteilung des TSV. Laut Abteilungsleiter Thomas Lulay stellt der TSV im Nachwuchsbereich mit Ole Dietrich unter anderem den spielstärksten und erfolgreichsten Akteur der Bezirksklasse. Nicht ganz so erfolgreich verlief dagegen die Saison für die erste Herrenmannschaft: Nach einer guten Vorrunde patzte der TSV in der Rückrunde vermehrt und verpasste als Fünfter somit das Ziel „Wiederaufstieg in die Bezirksklasse“. Rundum positiv verlief das Jahr dagegen für die Turner des TSV Hambach. Deren Abteilungsleiter Uwe Kercher betonte die Bedeutung der Turnabteilung mit ihren Angeboten des Mutter-Kind-Turnens oder Kinderturnens für den Gesamtverein. Aus dieser Sparte komme für jede Abteilung der Nachwuchs, der sich irgendwann für Fußball, Tischtennis oder Turnen entscheide. Insgesamt tummeln sich derzeit 150 Kinder bei diesen Übungseinheiten jede Woche in der Schlossberghalle. Quelle: Starkenburger ECHO |
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